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TYPO3 News
03.05.2012 07:58

Neue Comments-Extension für TYPO3

Wir haben die Extension 'comments'...
07.03.2012 07:58

TYPO3 4.5, 4.6 und 4.7 (Beta) - Demosite

Auf unserer Demosite www.readysite.ch...
28.11.2011 07:58

TYPO3 4.6, ein grösseres Update

TYPO3 mit der Versionsnummer 4.6 steht...
Interview mit Gisèle Wendl

Interview mit Gisèle Wendl zur Geschäftseröffnung von TocToc Internetmanagement im Oktober 2011

Was denken Sie über die letzten 4 Monate in denen Sie mit TYPO3 an toctoc.ch gearbeitet haben?

Interview, Part 1 Das Engagement, das ich dabei entfachen konnte war wunderbar, aber ich bin dennoch ein wenig  geschafft. Aber am Ende habe ich den Eindruck gewonnen, den richtigen Wagen gewählt zu haben. Statt auf unlösbare Probleme zu stossen haben sich Probleme mit zunehmendem Projektfortschritt schneller lösen lassen. 

Welche Entwicklungswerkzeuge brauchen Sie?

Das ist ein Mix von Zend, Microsoft Expression, Photoshop, Imageready, MySQL Workbench, Ultraedit.

Warum haben Sie TYPO3 gewählt?

Ich habe MS Sharepoint benutzt und sogar eigene CMS geschrieben um zur Erkenntnis zu gelangen, dass beides in eine technologische Sackgasse führt.  Das gilt für TYPO3 nicht. Die Entwicklung des CMS ist sichergestellt und man ist nicht auf Microsoft angewiesen um das CMS zum Laufen zu bringen. Was will man mehr?

Ist TYPO3 schnell?

Ich hatte zuerst den Eindruck, dass es recht träge ist. Die Navigation im Backend schien endlos langsam. Aber es lag nicht an TYPO3 schlussendlich. Die Arbeitsoberfläche, in TYPO 4.x immer noch mit Frames gelöst, stellt sich nach guter Einarbeitung als sehr übersichtlich heraus und ermöglicht ein schnelles,  strukturiertes Arbeiten.
Das Frontend kann und muss hinsichtlich Optimierung gut gepflegt werden. TYPO3 bietet starke Caching-Mechanismen, die, wenn richtig eingesetzt, enorm auf die Performance wirken. Auch der Einsatz des Planers, zB. für die Dateiindexierung, stellt ein wichtiges Element zur Optimierung von TYPO3-Sites dar.

Was ist an TYPO3 anders als mit reinem PHP oder mit .NET?

Die Programmiersprache von TYPO3 ist Typoscript. An die Syntax von Typoscript muss man sich erst mal gewöhnen. Interview, Part 2
Die Komponenten von TYPO3 liegen in gut lesbarem PHP und nicht als DLL-Dateien vor – das ist Open Source - das hilft bei der Entwicklung von Webservices enorm.

Was halten Sie von den TYPO3-Extensions?

Die Qualität der Extensions ist sehr unterschiedlich. Es mag auch daran liegen, dass bei der Suche nach Extensions zu wenig abgeschätzt werden kann, inwieweit eine extension für die verwendete TYPO3-Version noch eingesetzt werden soll. Es ist wichtig den „Jahrgang“ einer Extension anzusehen, die Anzahl Downloads im TER ist quasi irrelevant.

Werden Sie an TYPO3 Events teilnehmen?

Viel lieber als an allen anderen Events. TYPO ist eine Community mit „Spirit“, mit Geist und echtem, guten, Engagement. Darauf freue ich mich echt. Bislang habe ich noch keine Zeit dafür gefunden, leider. We’re working on it.

Wie lange dauerte die produktive Betriebsaufnahme von toctoc.ch?

Mit allen Spielereien dabei dauerte der „Go Online“ vom 17. September ca. 8 Stunden. 4 Stunden werden ausreichen das nächste Mal.
Es war aber so, das in den letzten 4 Wochen bis 14. Oktober noch intensiv am Tuning gearbeitet wurde. Die mobile Version mobile.toctoc.ch habe ich noch gemacht in dieser Zeit. Es ist eine erste Version für Handys, die darin präsentierten Inhalte sind verknüpft mit der www.toctoc.ch-Site. 

Wie sehen Sie das Projektvorgehen für IT-Projekte?

Meiner Erfahrung nach ist zur Projekterstellung ein Top-Down-Vorgehen nötig. Zum Erreichen der endgültigen vollen Qualität ist nach Produktionsaufnahme eine iterative Optimierungsphase nötig. Ich empfehle 3 Optimierungsdurchgänge.
www.toctoc.ch hat heute 2 Optimierungsrunden hinter sich, die nun noch folgenden 1, 2 weiteren Schritte werden sich vielmehr im Backend abspielen und im Umfeld der Site. mobile.toctoc.ch hat erst eine Runde hinter sich – hier wird im Frontend noch gearbeitet.

toctoc.ch ist ein gutes Beispiel für mein Projektvorgehen, von A-Z.

Was denken Sie über die IT in Zukunft?

Interview, Part 3Solange sich die Entwicklung neuer  IT-Lösungen zum Nutzen der Menschen gemacht wird, kann verhindert werden, dass Unglücke entstehen. Informatik ist eine Maschine mit der man sich und andere gefährdet. Wenn es an Verantwortung mangelt, wenn nur Gier und Machthunger Gründe zur Softwareentwicklung sind, dann ist das Problem vorprogrammiert. IT braucht Ethik und Moral. Meiner Meinung nach ist zB die Programmierung eines Lenkwaffensystems unethisch, denn man ermöglicht damit bewusst den Mord an unschuldigen Zivilisten. Ökologischer Einsatz von IT, sozialer Einsatz, das sind Themen die es zu fokussieren  gilt. IT in der Militär- und Atomtechnologie sind purer Frevel an der menschlichen Intelligenz.

Gibt es Zeichen in welche Richtung es geht?

Ja. Open Source setzt mehr als Zeichen. Sogar ORACLE ist gefolgt. Open Source ist offenbar interessanter als mit Microsoft darum zu streiten, wer denn die bessere Datenbank habe.
Ich bin sicher, dass Informatik für die Zukunft mehr Gutes bringt, als wir bis heute erlebt haben.

Interview gemacht von Roman Simon, freischaffender Journalist aus Biel

 

 

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